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Gästebucheinträge

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Tina Großert

Sonntag, 04. 09. 16; 00:36 Uhr

Mein Name ist Tina Großert und ich bin Mitschülerin von Antonia Emmerich an der Ergotherapieschule Reichenau. Wir hatten von der Schule aus, Ende Juli, eine Projektwoche mit unterschiedlichen Workshops. Unter anderem gab es ein Angebot im Bereich Erlebnis-Pädagogik, nämlich sozialpädagogisches Segeln unter der Leitung von Antonia Emmerich. Mit einer Mischung aus angehenden Ergotherapeuten und Arbeitserziehern ging es am Montag los. Für den einen war´s ne Konfrontationstherapie, ein anderer kam um seine Reisekrankheit zu überwinden und der nächste bekam eine Selbsterfahrung in Gruppendynamik. Wir sammelten wertvolle Erfahrungen, was es heißt, aufeinander angewiesen zu sein und auch was ein Team gemeinsam schaffen kann. Auch geizte Antonia nicht mit Lob oder einer ordentlichen Portion Selbstbewußtsein wenn "man einen guten Job machte!" Antonia hat uns mit souveräner Kompetenz durch diese Woche gesteuert! Sie ging respektvoll mit unseren Ängsten und Bedürfnissen um, und gab jedem das, was er brauchte.
Liebe Antonia, herzlichen Dank für diese tolle Zeit! Tina

 

5 Sozialpädagogen from Landratsamt

Dienstag, 20. 05. 14; 16:16 Uhr

Toller Segeltag !

Vielen Dank noch mal an den Skipper Gerhard und Bootsmann Harry, die unserem Team einen tollen Segeltag auf dem Bodensee beschert hatten! Das Segeln war eine tolle Teambuildingmaßnahme und zeigte uns dass wir doch Recht gut miteinander in die gleiche Richtung steuern....!

@ Gerhard:viel Spass am Mittelmeer und wir wünschen dir immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Liebe Grüße
Gabriele, Jochen,Melanie, Astrid und Simone

 

Jochen Schneider from Waiblingen

Dienstag, 20. 05. 14; 11:00 Uhr

Unser 1-tägiger Segeltrip war der Wahnsinn - besonderer Dank an unser Skipper Gerhard und Harry! Die Fröhlichkeit und Ruhe, mit der sie uns 5 angeleitet haben war bilderbuchhaft! Ein tolles Erlebnis für uns als Team!!

 

Michael Kehrer from Reutlingen

Dienstag, 20. 08. 13; 18:32 Uhr

Segeln mit einem super Team

Vom 10. bis 18. August 2013 war der OHMI-Club zu Gast in Wallhausen - bei (für die Jahreszeit) ungewöhnlich viel Wind, angenehmen Temperaturen - und erstmals völlig ohne Regen.
Das Feuerwerk zum Seenachtfest, Segeln bis nach Meersburg und Bottighofen, mehrmaliges Eisessen in Überlingen waren nur einige unserer Highlights.
Die anderen waren Aninka, Gerhard und Samuel - sowie Mr und Mrs Siemens aus dem Küchenzelt
:-)

Vielen herzlichen Dank für eine schöne und harmonische Woche am See - mit einem prima Team kann man wirklich einiges auf die Beine stellen!

 

Gerhard Spengler from Eriskirch

Mittwoch, 26. 09. 12; 22:28 Uhr

Segeln mit liebenswerten, jungen Menschen 21.08.2012

Veronika, der charmante Teenager, sich mit ihr zu unterhalten ist ein Genuss, mit einer gewählten Aussprache,als spräche man mit einer Dame an der Hotelrezeption, jeden Tag ein neues modisches Highlight an ihr.
Nikolaus, der alles wissen will und immer fragt, welche Pläne wir für den Tag haben. Seinen Holzstab führt er immer bei sich.
Janik, der schweigsame, lächelt selten, seine Worte kommen nur stockend und kaum verständlich aus seinem Mund. Aber bei der Erzählung über die Neandertalerpiraten krümmt er sich vor Lachen.
Christian, das Kraftpaket, sitzt am liebsten mit seinen Comics am Tisch.
Und Lisa, die Ernsthafte, wenn andere über das Bodenseekrokodil lachen, dann nimmt sie das ernst und kritisiert unsere Geschichten über so gefährliche Fabeltiere.
Eine Woche hat der Verein für sozialpädagogisches Segeln diese Gruppe mit Ihren Betreuern nach Wallhausen am Überlinger See eingeladen. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter hatte ich als Skipper das Vergnügen, einen ihrer Segelkutter führen zu dürfen.
Alle haben etwas gemeinsam: Sie sind behindert, die meisten „leiden“ am Down- Syndrom. Aber Leiden ist nicht das richtige Wort. Ich habe den Eindruck, sie leiden nicht. Sie sind fröhlich wie alle anderen jungen Menschen.
Als ehrenamtlicher Mitarbeiter in diesem Verein und ehemaliger Elektroingenieur fehlt mir sozialpädagogisches Fachwissen. Darum erschließt sich mir eine ganz neue Seite weit außerhalb aller Technik.
Die jungen Leute können einen gewaltigen Dickkopf zeigen. Ihre Betreuer haben mir gezeigt, dass mit Härte wenig zu erreichen ist, aber mit Geduld lässt sich fast jedes Problem lösen. Es dauert halt länger, der Tag lässt sich nicht so vollpacken. Sie sind auch leichter enttäuscht, zeigen das auch und ziehen sich in eine Ecke zurück. Sofort versuchen ihre Freunde zu trösten und den Grund ihrer Trauer zu erfahren. Bei anderen, „normalen“ Jugendgruppen erlebe ich das kaum. Dort werden eher die persönlichen Grenzen ausgelotet.
Am letzten Tag beim Reinigen und Aufräumen des Küchenzeltes waren die jungen Helfer mit Freude zur Stelle und zum Schluss war alles einwandfrei sauber.
Ich kenne die Sorgen der Eltern nicht und ahne nur die Probleme beim Zusammenleben außerhalb dieser geschützten Gemeinschaft oder bei der Suche nach einer bezahlten Arbeit. Sicher bin ich mir, dass diese Menschen unsere Gesellschaft bereichern, und ein Recht auf einen Platz in unserer Mitte haben.

 
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