Robinson – wenn Kutter Kinder kriegen...
Der Augenschein spricht dafür und oft stellen uns auch Kinder die Frage: „Ist denn der Robinson das Kind von Shalom und Shalupp?“
Allein das Äußere und die Besegelung zeigen deutlich die Verwandtschaft, auch in der Eignung für sozialpädagogische Zwecke steht der „Minikutter“ den Großen in nichts nach und ist insofern natürlich ein „Kind der Liebe“.
Entstanden ist er jedoch ganz prosaisch im Rahmen eines Seminars im Haus Warwisch in Hamburg. Dort wurde auch der Prototyp entwickelt.
So ein Hamburger Robinson hat bereits 1981 den Skipper Michael Zube beeindruckt, segelte doch ein Skipper mit blinden Kindern bei sechs Windstärken sicher im Hafen!!
Also fuhr Michael Zube 1986/87 nach Hamburg, um dort unter Anleitung „unseren“ Robinson im Nähverfahren herzustellen. Die Kosten wurden mit Segelmaßnahmen abgestottert.
In der Vereinsgeschichte hat der Minikutter seinen festen Platz. Viele Vereinsmitglieder haben auf dem Robinson segeln gelernt, einige pädagogische Einrichtungen haben sich auch von ihm überzeugen lassen und selbst „Robinsons“ gebaut.
Der „Robinson“ läßt sich gut paddeln und gut segeln, seine Masten können ins Schiff gestaut werden, und was ihn für unsere Zwecke ideal macht ist die Tatsache, daß Kinder mit ein bißchen Erfahrung das Boot alleine segeln können.
Auch für Seemannsgarn ist reichlich Platz um den Robinson: so hält sich hartnäckig das Gerücht, daß es unter dem vorderen Deck einen Zugang zum Billardkeller gibt.
Leider ist er selten zu besichtigen, weil „Frau Huber“ dort immer putzt...